Darf ich meinen Lebenslauf aufpimpen

Viele schreiben eine Bewerbung und bekommen nach geraumer Zeit eine Absage. Woran liegt dies? Eine Studie belegt, dass knapp 30 % der Bewerber bei ihrer Bewerbung dann tricksen.

Aber was ist erlaubt und was nicht?

Die Bewerbung ein bisschen schönfärbe ist schon zulässig, vorausgesetzt es bleibt alles bei der Wahrheit. Wenn die Lebenslaufmanipulation Sachen betrifft, die für den Vertragsabschluss von besonderer Bedeutung sind, wird es brenzlig. Der Arbeitgeber darf sogar bei manchen Lügen vor Gericht klagen.

Lügen bei Ausbildungsabschlüssen, Arbeitszeugnissen und Noten sind ein absolutes No-Go. Es wird sogar kritisch bei fachlichen Qualifikationen, Tätigkeitsschwerpunkte und bisherigen Arbeitgebern. Solche Lügen fallen schon bei einem Mausklick oder einen Telefonanruf auf. Es wäre schon sehr peinlich, wenn sich so etwas rumspricht, dass sie dann so ein gravierender Schummler sind.

Bewerbungstrainer halten kleine Flunkereien im Lebenslauf durchaus vertretbar und man sollte nur gewisse Bereiche aufpeppen. Übertreibungen zu Fremdsprachenkenntnisse, Hobbys oder durch Online-Seminare erworbenem Wissen sind schwerer als Unwahrheiten zu enttarnen. Werden Sie aber nicht zu erheblich, denn die Arbeitgeber stellen die Bewerber beim Vorstellungsgespräch gerne mal auf die Probe. Wenn Sie fälschlicherweise behaupten, fließend Französisch zu sprechen, könnten Sie schnell in Verlegenheit geraten, wenn Sie dies im Vorstellungsgespräch unter Beweis stellen müssen, wenn der Personalmanager rein zufällig selbst der Sprache mächtig ist.

Personaler sind auf Schummler und Lügner im Bewerbungsgespräch geschult, diese zu enttarnen. Wenn Sie zuviel flunkern im Bewerbungsprozess, schadet dies gewöhnlich mehr, als Ihnen nützlich ist. Wenn der Personaler erst einmal skeptisch wird, sinken die Aussichten auf den Vertragsabschluss, auch wenn Ihre Bewerbung sehr schön klingt.

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