Ist das Mindesteinkommen die Resonanz auf den digitalen Arbeitsmarkt?

Werden wir Menschen in der Zukunft durch Roboter ersetzt und dadurch arbeitslos?

Auf Autobahnen, z. B. der A9, testen MAN und DB Schenker vernetzte, fahrerlose Lkw-Konvois, die Kraftfahrer schon bald überflüssig machen könnten. Der Roboter Hadrian zieht in zwei Tagen ein ganzes Haus im Rohbau hoch und übernimmt somit die Funktion des Maurers und Legal Chatbots ersetzen Anwälte, währenddessen diese mithilfe von Algorithmen auf Knopfdruck rechtliche Auskünfte geben.

Bis zu 1,5 Millionen bekannte Arbeitsplätze werden bis im Jahr 2025 in Deutschland untergehen, so die Vorhersage des Forschungsinstituts der Bundesagentur für Arbeit. Dieses betrifft nicht nur alleine Geringqualifizierte aus Logistik, Industrie und Handwerk, jedoch durchaus auch Akademiker wie Ärzte, Steuerberater oder Banker. Computer, das sind keinesfalls mehr „Rechner“, die schlichtweg Befehle darlegen, sondern lernfähige Maschinen, die verflochtende Probleme entschlüsseln und zum Schluss in der Lage sind, gehobenere Entscheidungen zu treffen als der Mensch selbst.

Schon seit langem kann man bis zu 80 % aller Arbeiten mit künstlicher Intelligenz vollenden. Kleine Maschinen administrieren über die Geldanlage oder werten Röntgenbilder aus. Auf Deutsch: Kein Unternehmen und vor allem kein Mitarbeiter kann es sich erlauben, diese Entwicklungen zu missachten.

Selbstverständlich entstehen durch den digitalen Wandel auch immer mehr neue Jobs sowie auch neue Berufsbilder und es bieten sich immer mehr sagenhafte Potenziale für die Wirtschaft. Trotz alledem können die Umwälzungen für jeden einzelnen Menschen von Bedeutung und sehr gravierend sein. Auch wenn ein Großteil der Arbeitnehmer durch Weiterbildungen oder Umschulungen qualifiziert für die Erfordernisse der digitalen Wirtschaft gemacht werden – nicht alle Menschen werden sich diesem Wandel anschließen. Es gibt Möglichkeiten, diese Unwucht abzufangen, eine davon ist das bedingungslose Grundeinkommen, kurz gesagt: BGE.

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