JobRoller hat den 6-Stunden-Tag eingeführt

Ein Arbeitstag fängt um 08:00 Uhr an und endet um 17:00 Uhr. So ist es bei vielen Unternehmen. So war es auch bis vor kurzem bei uns, dem JobRoller-Team.

Als Arbeitnehmer saß man jeden Morgen im Auto und verstopfte die Autobahn, genauso wie am Abend. Bis man dann seine Freizeit genießen konnte, verging einige Zeit, bis man überhaupt Zuhause angekommen ist, weil man ständig im Stau fest sitzt.

JobRoller hat sich nunmehr dazu entschieden, die Dinge anders anzugehen. Unser Team hat nun den 6-Stunden-Tag eingeführt. Wir arbeiten in zwei Teams. Das eine Team fängt um 08:00 Uhr an und der Tag endet um 14:00 Uhr und das andere Team fängt um 11:00 Uhr an und endet um 17:00 Uhr. Wir lassen auch die Mittagspause weg. Wir haben den Arbeitstag nun um zwei Stunden verkürzt. Das JobRoller-Team bekommt noch den selben Lohn, arbeitet aber konzentrierter, ist aber doppelt so produktiv wie ein durchschnittlicher Arbeitnehmer.

Die Ergebnisse lassen sich nach kurzer Zeit schon zeigen. Wir haben festgestellt, dass wir Menschen nunmehr keine Maschinen sind. Es sitzt zwar drinnen, dass man seine acht Stunden arbeitet, aber nunmehr hat man auch mehr Freizeit und kann anderen Dingen nachgehen, die vorher nicht gingen, wenn man seine acht Stunden arbeiten musste. Beim 6-Stunden-Tag geht es darum, mit seiner vorhandenen Energie effizienter zurechtzukommen, indem in einer kürzeren Zeit härter gearbeitet wird.

Das JobRoller-Team ist glücklicher und dadurch sind wir auch produktiver, was auch Sinn macht: Wenn du Zeit hast, deine Vorlieben auszuleben, Beziehungen zu pflegen und aktiver zu sein, hast du mehr psychische und physische Energie.

Aber wie setzt man einen 6-Stunden-Tag um?
Ist denn ein 6-Stunden-Arbeitstag tauglich? Viele unserer Bekannten und Freunde sagen ,,nein“. Berufe, wie z. B. Notfallversorgung, Krankenpflege sind keine Kandidaten für einen 6-Stunden-Arbeitstag. Auch sind Berufe, in denen man mit einer größeren Gruppe von Menschen arbeiten muss nicht geeignet.

Für die Mehrheit von Arbeitnehmer ist die Reduzierung der Arbeitsstunden machbar, da sie zu einer höheren Produktivität führt.

Evaluiere also deinen Arbeitstag und finde diese 20 %, sodass du den Rest eliminieren kannst.
Den Arbeitnehmer eine Belohnung geben: Wer produktiver arbeitet, bekommt z. B. eine Gewinnbeteiligung.

Für den Chef des JobRoller-Teams war es keine leichte Entscheidung, den 6-Stunden-Tag einzuführen, aber der Chef sieht, dass seine Mitarbeiter glücklicher, produktiver sind und das Unternehmen schätzen gelernt haben. Sie kommen auch viel lieber in die Arbeit und sind viel ausgeglichener wie zuvor. Die 6-Stunden machen mehr Spaß und vergehen schneller, weil man auch mehr zu tun hat, wie zuvor.

Wann startet dein Chef mit dem 6-Stunden-Arbeitstag? Spreche deinen Chef doch auch mal darauf an und sag ihm, dass JobRoller und viele andere Firmen dies positiv umgesetzt haben.

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